DMT
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Typische Dosis 35-60 mg
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Wirkdauer 3 Std - 6 Std
⚠️
Interaktionsrisiko Niedrig
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Kombinationen 26
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Nachweismethoden 1
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Community · einzelne Erfahrungen

Effektprofil

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Beschreibung

Ein serotonerges Psychedelikum aus der Tryptamin-Klasse, das natürlicherweise in zahlreichen Pflanzen und Tieren vorkommt und primär als partieller Agonist am 5-HT2A-Rezeptor wirkt. Geraucht oder verdampft erzeugt es einen extrem schnellen Wirkungseintritt und einen kurzen, oft als 'Breakthrough' beschriebenen visionären Zustand mit komplexer Geometrie und halluzinierten Entitäten. Oral ist DMT ohne MAO-Hemmer inaktiv und bildet in dieser Kombination den Hauptwirkstoff des amazonischen Sudes Ayahuasca. Eine Toleranzentwicklung tritt nicht auf, die physiologische Toxizität ist sehr gering.

Wirkung & Dosierung

Dosierung

Geraucht

Schwelle Leicht Standard Stark Schwer
2-2 mg 10-20 mg 20-40 mg 40-60 mg 60-100 mg

Intravenös

Schwelle Leicht Standard Stark Schwer
4-4 mg 4-10 mg 10-15 mg 15-20 mg 20-30 mg

Intramuskulär

Leicht Standard Stark
- 30-60 mg 60-80 mg

Nasal

Leicht Standard Stark
20-40 mg 40-60 mg 60-100 mg

Oral

Leicht Standard Stark
25-35 mg 35-60 mg 60-85 mg

Rektal

Leicht Standard Stark
- 30-50 mg 50-70 mg

Sublingual

Leicht Standard Stark
- 30-50 mg 50-70 mg

Wirkdauer

Geraucht

Wirkungseintritt 0 Min - 1 Min
Gesamtdauer 5 Min - 20 Min
Nachwirkungen 10 Min - 1 Std

Intravenös

Wirkungseintritt 0 Min - 1 Min
Gesamtdauer 15 Min - 30 Min
Nachwirkungen 10 Min - 1 Std

Intramuskulär

Wirkungseintritt 1 Min - 5 Min
Gesamtdauer 30 Min - 45 Min
Nachwirkungen 30 Min - 1 Std 30 Min

Nasal

Wirkungseintritt 1 Min - 5 Min
Gesamtdauer 15 Min - 35 Min
Nachwirkungen 20 Min - 1 Std

Oral

Wirkungseintritt 20 Min - 1 Std
Gesamtdauer 3 Std - 6 Std
Nachwirkungen 1 Std - 8 Std

Rektal

Wirkungseintritt 5 Min - 20 Min
Gesamtdauer 5 Std - 8 Std
Nachwirkungen 1 Std - 4 Std

Sublingual

Wirkungseintritt 5 Min - 20 Min
Gesamtdauer 4 Std - 7 Std
Nachwirkungen 1 Std - 4 Std
Sicherheit & Risiken

Safer Use

  1. Verwende eine Feinwaage mit Milligramm-Genauigkeit (0,001 g Auflösung), da der Unterschied zwischen einer sub-Breakthrough- und einer Breakthrough-Dosis nur 10–20 mg betragen kann.
  2. Sorge für einen nüchternen, erfahrenen Tripsitter, besonders bei verdampften oder Breakthrough-Dosen.
  3. Setze oder lege dich vor dem Inhalieren hin, da der Verlust der motorischen Kontrolle und das Gefühl, weggeschleudert zu werden, innerhalb von Sekunden auftreten kann.
  4. Verwende einen Vaporizer, ein E-Mesh-Gerät oder die 'Sandwich'-Methode auf einer Glaspfeife (Asche–DMT–Asche) statt einer offenen Flamme, um Verbrennung und scharfen Rauch zu vermeiden.
  5. Richte eine ruhige, schwach beleuchtete Umgebung ohne Ablenkungen ein und entferne scharfe oder zerbrechliche Gegenstände aus der direkten Umgebung.
  6. Teste die Substanz mit Marquis- und Mecke-Reagenzien, um eine Verwechslung auszuschließen.
  7. Beginne in der ersten Sitzung mit einer deutlich sub-Breakthrough-Dosis (10–15 mg verdampft), um Empfindlichkeit und Inhalationstechnik zu erproben.
  8. Atme bei aufkommender Angst oder Panik ruhig weiter; der Peak ist innerhalb weniger Minuten vorbei.
  9. Plane mehrere Stunden Integrationszeit ein, bevor du Auto fährst, arbeitest oder wichtige Entscheidungen triffst.
  10. NOTE: Kombiniere DMT nicht mit Lithium, Tramadol, Stimulanzien oder Cannabis – diese Kombinationen erhöhen das Risiko für Krampfanfälle, Psychosen oder schwere Panik erheblich.
  11. NOTE: Kombiniere Ayahuasca, Pharmahuasca oder andere MAO-Hemmer-Zubereitungen niemals mit SSRI, SNRI, MDMA, Tramadol oder tyraminreichen Lebensmitteln, da dies ein lebensbedrohliches Serotoninsyndrom oder eine hypertensive Krise auslösen kann.
  12. NOTE: Personen mit eigener oder familiärer Vorgeschichte von Psychosen, Schizophrenie oder bipolarer Störung sollten DMT meiden, da Psychedelika latente psychiatrische Erkrankungen auslösen können.
  13. NOTE: Angst vor dem Trip, Gefühle des bevorstehenden Untergangs und die Überzeugung zu sterben sind häufig und kein Zeichen für körperliche Gefahr; sie lassen meist mit Beginn des Peaks nach.
  14. NOTE: Das Rauchen von DMT-Freebase erzeugt einen scharfen, heißen Dampf, der die Lunge reizen kann; vermeide es, kochend heißen Dampf im Rachen zu halten.

Nachweiszeiten

Methode Nachweisfenster
Urin 12–24 Stunden

Hinweis: Nicht Bestandteil von Standard-Drogenscreenings. Extrem schneller Metabolismus. Erfordert hochspezialisierte Testung.

Wechselwirkungen

26 bekannte Wechselwirkungen mit anderen Substanzen.

⚠️ Vorsicht 3
AmphetaminesCannabisCocaine

Stimulanzien erhöhen die Angstlevel und das Risiko von Gedankenschleifen, die zu negativen Erfahrungen führen können.

Cannabis hat eine überraschend starke und etwas unvorhersehbare Synergie mit Psychedelika.

Geringes Risiko 23
Synergie
NBOMes2C-T-xDXMKetamine2C-x5-MeO-xxTNitrousLSDaMTMushroomsDOxPCPMescalineMXEMAOIsMDMA
Keine Synergie
BenzodiazepinesGHBOpioidsTramadolCaffeineSSRIsAlkohol / Alcohol
Medien & Ressourcen

Videos

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